14.06.2024
Überlassung von E-Bikes an Arbeitnehmer

14.06.2024
Kfz-Steuer für Hybrid-Fahrzeuge ohne Plug-in-Lademöglichkeit

14.06.2024
Abriss/Neubau wegen Formaldehydbelastung

07.06.2024
Oldtimer im Betriebsvermögen: Worauf geachtet werden muss

07.06.2024
Steuerliche Hilfsmaßnahmen bei Hochwasserschäden

31.05.2024
Fachliteratur: Was abziehbar ist

31.05.2024
Firmen-PKW: Abgrenzung zwischen Sonderausstattung und Zubehör

31.05.2024
Steuertermine Juni 2024

24.05.2024
Firmenwagen: Zuzahlung des Arbeitnehmers

24.05.2024
Abgrenzung bei Liebhaberei (Alpakazucht)

24.05.2024
Zuordnung zum umsatzsteuerlichen Unternehmen

24.05.2024
Entschädigungsleistungen: Keine Verteilung

Leasing: Mehr-/Minderkilometer

Leasingverträge legen häufig den Umfang der Nutzung fest, z. B. jährliche Nutzung von 15.000 km. Auf dieser Basis ermittelt der Leasinggeber die Höhe der Leasingrate. Für Abweichungen von der vereinbarten Kilometerleistung sind vertraglich festgelegte Ausgleichszahlungen zu leisten. Die Vereinbarungen über die Vergütung für Mehr- und Minderkilometer sind also darauf gerichtet, die Ansprüche aus dem Leasingverhältnis an die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs durch den Leasingnehmer anzupassen. Konsequenz ist, dass

  • Zahlungen des Leasingnehmers für Mehrkilometer ein zusätzliches Entgelt und
  • Zahlungen des Leasinggebers für Minderkilometer eine Entgeltminderung für die Nutzungsüberlassung darstellen.

Das gilt entsprechend auch für Vergütungen zum Ausgleich von Restwertdifferenzen in Leasingverträgen mit Restwertausgleich. Nutzungsentschädigungen wegen verspäteter Rückgabe des Leasingfahrzeugs stellen keinen Schadensersatz dar, sondern sind Entgelt für die Nutzungsüberlassung des Fahrzeugs zwischen vereinbarter und tatsächlicher Rückgabe des Fahrzeugs.

Praxis-Beispiel:
Im Leasingvertrag des Unternehmers ist eine Klausel enthalten, wonach eine jährliche Kilometerleistung von 15.000 km vereinbart ist. Für Mehrkilometer ist eine zusätzliche Vergütung zu zahlen. Da der Unternehmer mehr Kilometer als vereinbart gefahren ist, muss er nachträglich 600 € zuzüglich 114 € Umsatzsteuer an den Leasinggeber zahlen. Da die Zahlungen des Leasingnehmers für Mehrkilometer ein zusätzliches Entgelt darstellen, bucht er wie folgt: Mietleasing Kfz/ Abziehbare Vorsteuer 19% an Bank.

Ist der Unternehmer weniger Kilometer als vereinbart gefahren, erhält er nachträglich 500 € zuzüglich 95 € Umsatzsteuer vom Leasinggeber erstattet. Die Zahlungen des Leasinggebers für die Minderkilometer stellen eine Entgeltminderung für die Nutzungsüberlassung dar. Er bucht daher wie folgt: Bank an Mietleasing Kfz/Abziehbare Vorsteuer 19%.

Bron: BMF-Schreiben | Veröffentlichung | IV D 2-S 7100/07/10007, 2014/0107895 | 06.02.2014

Zurück